Geschichte Grödens

Die Ladiner

ladiner_tal.jpg

Die Besiedlung des Grödentales reicht bis in die vorrömische Zeit hinein.

Allgemein belegt ist die frühe Besiedlung durch die alpenländischen Ureinwohner, den Rätern, wie sie von den Römern genannt wurden.

Heute ist bekannt, dass es Veneto-Illyrer waren, die als erste in das Grödental vordrangen und dort siedelten. Die römische Herrschaft dauerte rund 500 Jahre und wurde dann durch fremde Eindringlinge gespalten:

Von Norden kamen die Bajuwaren und Alemannen, von Süden drangen die Ostgoten und die Langobarden, später die Franken vor. Dies bewirkte die Aufspaltung des Rätoromanischen in drei große Inseln, das Rätoromanische in Graubünden, das Ladinische in den Dolomiten und das Friulanische in den Karnischen Alpen.

Der Name Grödental tauchte erstmals in einem Dokument aus dem Jahre 999 auf, in dem der bajuwarische Gaugraf Otto von Andechs dem Bischof Gottschalk von Freising das Waldgebiet "Forestum ad Gredine" schenkt.
 

Weiter