Geschichte Grödens

Das 20.Jahrhundert

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 Aufgrund seiner abgeschlossenen Lage nahm das Grödental immer eine gewisse Sonderstellung ein, obwohl es besonders im 20. Jahrhundert auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken kann.

Während das Grödental von den kriegerischen Auseinandersetzungen verschont blieb, hatte es im 1. und 2. Weltkrieg viel zu leisten und zu ertragen, blieb aber von direkten Kriegsereignissen und Frontverläufe verschont.

In dieser Zeit fällt auch der Bau der Schmalspurbahn von Klausen bis Plan, der Bau der Fahrstraße über das Grödner- und Sellajoch sowie zahlreicher Seilbahnen, die wie sich später zeigen soll, große Vorteile für das Tal brachten.

Nach dem 2. Weltkrieg ging es weiter bergauf, was sich vor allem im Autonomiestatut von 1948 niederschlägt. In ihm wird den Ladinern ihr Recht auf die Pflege ihrer Kultur, Überlieferung und Sprache gegeben.

Konnten die Einwohner des Grödentales schon immer einen gewissen Wohlstand, vor allem aufgrund der im 17. Jahrhundert entstandenen Holzschnitzerei, vorweisen, folgten die wirtschaftlichen Boomjahre dann in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, als das Skifahren zum breiten Volkssport wurde.
 

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